Top Ten Thursday #3 [Aktion]






Dieses Mal ist das Thema:

10 Biografien/Schicksalsberichte aus deinem Bücherregal

Grundsätzlich lese ich solche Bücher sehr gerne, aber eher selten, da es keine Geschichten sind, die man einfach so nebenbei liest. Vor allem für die Schicksalsberichte, die einen sehr ernsten Hintergrund haben, sollte man sich Zeit nehmen. Ich finde es aber sehr interessant zu erfahren, wie unterschiedlich Menschen mit ihren Schicksalen umgehen.






1. Last Lecture - Randy Pausch

>>Im September 2007 hält Randy Pausch, Informatik-Professor an der Carnegie Mellon University in Pittsburgh, seine Abschiedsvorlesung. Das Thema: Seine Kindheitsträume und wie er sie verwirklicht hat. Der Anlass: Pausch ist unheilbar an Krebs erkrankt. Kurz darauf kennen Millionen Menschen ihn und seine bewegende Rede. Das vorliegende Buch, für das die »Last Lecture« den Anstoß gegeben hat, ist in Gesprächen mit dem Journalisten Jeffrey Zaslow entstanden. Darin sind die Lebenseinsichten Pauschs mit seiner persönlichen Lebensgeschichte verwoben. Wie man seine Träume verwirklicht und anderen dabei hilft – ein beeindruckendes Beispiel für Optimismus und Lebensbejahung.<<







2. Nomadentochter - Waris Dirie

>>Fast zwanzig Jahre ist es her, seit Waris Dirie ihre Familie bei ihrer Flucht aus Somalia zurücklassen musste. Und immer war sie im Ungewissen, ob die Eltern und Geschwister in dem von Krieg und Hunger gepeinigten Land noch lebten oder nicht. Ausgelöst durch eine persönliche Krise, fasst Waris Dirie eines Tages den Entschluss, nach Somalia zurückzukehren, um sich selbst, ihre Familie, ihr Volk und ihr Land neu zu entdecken. Das Wiedersehen ist bewegend. Sie wird mit offenen Armen aufgenommen und genießt den so lange vermissten Familienzusammenhalt und das Gefühl der Geborgenheit. Doch nach all den Jahren im westlichen Ausland muss sie auch erkennen, dass sie nicht mehr in der Lage ist, sich den traditionellen Rollenvorstellungen so unterzuordnen, wie es von ihr erwartet wird. Sie spürt, dass sie in Somalia wohl nie mehr leben kann. Ihre Welt hat sich grundlegend und für immer verändert.<<




3. Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war - Joachim Meyerhoff

>>Ist das normal? Zwischen Hunderten von körperlich und geistig Behinderten als jüngster Sohn des Direktors einer Kinder- und Jugendpsychiatrie aufzuwachsen? Der junge Held in Joachim Meyerhoffs zweitem Roman kennt es nicht anders – und mag es sogar sehr. Sein Vater leitet eine Anstalt mit über 1.200 Patienten, verschwindet zu Hause aber in seinem Lesesessel. Seine Mutter organisiert den Alltag, hadert aber mit ihrer Rolle. Seine Brüder widmen sich hingebungsvoll ihren Hobbys, haben für ihn aber nur Häme übrig. Und er selbst tut sich schwer mit den Buchstaben und wird immer wieder von diesem großen Zorn gepackt. Glücklich ist er, wenn er auf den Schultern eines glockenschwingenden, riesenhaften Insas­sen übers Anstalts­gelände reitet. Joachim Meyerhoff erzählt liebevoll und komisch von einer außergewöhnlichen Familie an einem außergewöhnlichen Ort, die aneinander hängt, aber auseinander-gerissen wird. Und von einem Vater, der in der Theorie glänzt, in der Praxis aber stets versagt. Wer schafft es sonst, den Vorsatz zum 40. Geburtstag, sich mehr zu bewegen, gleich mit einer Bänderdehnung zu bezahlen und die teuren Laufschuhe nie wieder anzuziehen? Oder bei Flaute mit dem Segelboot in Seenot zu geraten und vorher noch den Sohn über Bord zu werfen? Am Ende ist es aber wieder der Tod, der den Glutkern dieses Romans bildet, der Verlust, der nicht wieder gutzumachen ist, die Sehnsucht, die bleibt – und die Erin­nerung, die zum Glück unfassbar pralle, lebendige und komische Geschich­ten produziert.<<





4. The Pursuit of Happyness - Chris Gardner

>>At the age of twenty, Milwaukee native Chris Gardner, just out of the Navy, arrived in San Francisco to pursue a promising career in medicine. Considered a prodigy in scientific research, he surprised everyone and himself by setting his sights on the competitive world of high finance. Yet no sooner had he landed an entry-level position at a prestigious firm than Gardner found himself caught in a web of incredibly challenging circumstances that left him as part of the city's working homeless and with a toddler son. Motivated by the promise he made to himself as a fatherless child to never abandon his own children, the two spent almost a year moving among shelters, "HO-tels," soup lines, and even sleeping in the public restroom of a subway station. Never giving in to despair, Gardner made an astonishing transformation from being part of the city's invisible poor to being a powerful player in its financial district. More than a memoir of Gardner's financial success, this is the story of a man who breaks his own family's cycle of men abandoning their children. Mythic, triumphant, and unstintingly honest, The Pursuit of Happyness conjures heroes like Horatio Alger and Antwone Fisher, and appeals to the very essence of the American Dream. <<





 5. Bob, der Streuner - James Bowen

>>James Bowen steht am Abgrund, ist drogenabhängig, lebt von Straßenmusik und dem Verkauf von Obdachlosenzeitungen. Das Geld reicht gerade zum Überleben, und er hat nicht viel, für das es sich zu leben lohnt. Eines Tages findet er einen verwahrlosten, verletzten Kater vor seiner Tür. Mit seinen letzten paar Pennies pflegt er Bob wieder gesund und päppelt ihn auf. Der Kater dankt es ihm auf seine Weise: Er weicht nicht mehr von James Seite und hilft ihm durch die schwere Zeit des Drogenentzugs. "Ich wollte nicht, dass Bob die dunkle Seite meines Lebens kennenlernt, deshalb habe ich mich am Riemen gerissen", erklärt James Bowen in einem Fernsehinterview. Bob hat seinem Leben die entscheidende Wende gegeben. Schon bald sind die beiden Freunde die Straßenstars in London. Das Buch über den Streunerkater begeistert nicht nur Katzenliebhaber in aller Welt.<<






6. Bob und wie er die Welt sieht - James Bowen

>>Seit Bob da ist, hat sich mein Leben sehr verändert. Ich war ein obdachloser Straßenmusiker ohne Perspektive und ohne eine Idee, was ich aus meinem Leben machen sollte. Nun stehe ich wieder mit zwei Beinen auf der Erde, ich habe die Vergangenheit hinter mir gelassen, aber ich weiß nicht, was die Zukunft bringen wird. Ich brauche wohl immer noch Unterstützung, um auf meinem Weg zu bleiben. Zum Glück steht mir Bob mit seiner Freundschaft und seiner Klugheit zur Seite. Die wunderbare Geschichte der Freundschaft zwischen James und seinem Kater wurde mit "Bob, der Streuner" zum Welt-Bestseller. In seinem neuen Buch erzählt James, wie Bob ihm in harten Zeiten und selbst in lebensgefährlichen Situationen immer wieder den Weg weist.<<





7. Dschungelkind - Sabine Kuegler

>>Was uns unvorstellbar erscheint – Sabine Kuegler hat es erlebt: Als Tochter deutscher Forscher verbrachte sie ihre Kindheit mitten im Dschungel von West-Papua, bei einem vergessenen Stamm von Kannibalen. Bis sie siebzehn war, kannte sie keine Autos, kein Fernsehen und keine Geschäfte. Sie spielte nicht mit Puppen, sondern schwamm mit Krokodilen im Fluss – und erlebte schon früh die alten Rituale des Tötens. Die Natur war ihr Spielplatz, der Dschungel ihre Heimat, der Himmel ihr Dach. Heute, nach Jahren in Europa, ist ihre Seele gefangen zwischen zwei Kulturen. Sabine Kuegler weiß, dass sie zurückkehren muss – zurück in eine Welt, die für viele nicht mehr existiert.<<







8. Als ich unsichtbar war - Martin Pistorius

>>Martin Pistorius war gerade zwölf geworden, als eine rätselhafte Erkrankung ihn seines bisherigen Lebens beraubte. Elf Jahre blieb er vollständig gelähmt, und seine Umwelt ging davon aus, dass er praktisch hirntot war. Er konnte sich in keiner Weise verständlich machen – und war doch innerlich hellwach. Niemand merkte, dass sein Gehirn sich nach einigen Monaten wieder vollständig erholt hatte. Von nun an musste er hilflos ertragen, dass er wie ein Baby behandelt wurde. Doch sein Geist löste sich von dieser Existenz, begab sich auf abenteuerliche Reisen, sah, hörte und spürte, wie die Welt um ihn herum sich wandelte, und wie die Menschen, die er liebte, sich veränderten, entwickelten, verliebten, zerstritten und wieder versöhnten. Elf Jahre lang blieb er Gefangener seines gelähmten Körpers, bis eine Therapeutin erstmals eine Reaktion wahrnahm und ihn endlich befreite. Martin entpuppte sich als wahres Computergenie, konnte schnell mittels neuer Programme kommunizieren und endlich ausdrücken, dass er als stiller Beobachter alles mitbekommen hatte, was um ihn herum geschah. Sein Buch ist der faszinierende Einblick in die dunkle Welt der Wachkoma-Patienten, der in einem erstorbenen Körper Gefangenen, es gewährt Einblick in eine Welt der scheinbaren Finsternis und ist tief berührend in seiner Weisheit, seinem Humor und seiner Dankbarkeit dem Leben gegenüber.<<





9. Die weiße Massai - Corinne Hofmann
>>Jenseits der Zivilisation, im fernen Kenia, findet Corinne Hofmann auf einer Urlaubsreise die Liebe ihres Lebens. Schon beim Rückflug weiß sie, daß sie nach Afrika zurückkehren und sich auf die Suche nach dem schönen Massai Lketinga begeben wird. Und tatsächlich: Corinne verkauft ihr Hab und Gut in der Schweiz und zieht in den Busch. Sie wird »die weiße Massai« ═ ein Abenteuer, das sie an ihre körperlichen und seelischen Grenzen bringen wird.<<










10. Verbrechen - Ferdinand von Schirach

>>Ferdinand von Schirach hat es in seinem Beruf alltäglich mit Menschen zu tun, die Extremes getan oder erlebt haben. Das Ungeheuerliche ist bei ihm der Normalfall. Er vertritt Unschuldige, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten, ebenso wie Schwerstkriminelle. Deren Geschichten erzählt er – lakonisch wie ein Raymond Carver und gerade deswegen mit unfassbarer Wucht.<<












Kommentare:

  1. Hallo Andrea,

    wir haben keine Übereinstimmung, aber Dein erstes Buch habe ich auch gelesen und daheim zu stehen. War mir jetzt nur beim raussuchen gar nicht über den Weg gelaufen. ^^

    Lieb Grüße,
    Sabrina

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    1. Hallo Sabrina,
      ich fand "Last Lecture" wirklich sehr berührend, ich hoffe, dir hat es auch gefallen :)

      Liebe Grüße

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  2. Guten Morgen! :)

    Da hast du ein paar sehr interessante Titel auf deiner Liste. "Nomadentochter" habe ich mir gleich mal notiert. Die Bücher um Bob den Streuner habe ich auch zu Hause, allerdings nich nicht gelesen. Auf die Geschichten freue ich mich schon. :) "Dschungelkind" habe ich zwar auch noch nicht gelesen, doch meine Mutter schwärmt sehr von dem Buch und möchte, dass ich es mir unbedingt bald von ihr ausborge. ;)

    Liebste Grüße
    Nina ♥♥♥

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    1. Hallo Nina,
      ich liebe ja die Bob-Bücher (zumindest das erste, das ich schon gelesen habe) :)
      "Dschungelkind" fand ich damals wirklich total interessant!

      Liebe Grüße

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  3. Guten Morgen :)

    Wir haben keine Gemeinsamkeiten, meine Liste scheint diese Woche aber auch irgendwie aus der Reihe zu fallen XD Von deinen Büchern kenne ich auch ehrlich gesagt keins, bei manchen kommt mir höchstens der Titel irgendwie bekannt vor ;)

    Liebe Grüße
    Hannah
    Mein TTT

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