Basar der bösen Träume - Stephen King [Rezension]



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Genre: Horror/Thriller
Seiten: 766
Verlag: Heyne
Ausgabe: Hardcover
Preis: 22,99 (DE)

Bewertung: 4 von 5 Eulen








In diesem neuen Buch von Stephen King findet man 20 Kurzgeschichten, wovon einige bereits anderweitig veröffentlicht wurden. Andere gab es bislang allerdings noch nicht zu lesen. Die Geschichten sind nicht immer im Horror-Genre anzusiedeln, in vielen finden sich auch andere Themen wieder. Aber eines haben sie alle gemeinsam: Den unverwechselbaren King-Charme.









 
Anfangs war ich etwas skeptisch, ob mich Kurzgeschichten auch so begeistern können, wie Romane. Von Stephen King ist man ja normalerweise einen (mindestens) 800 Seiten Wälzer gewohnt. Aber da ich auch schon lange nichts mehr von ihm gelesen habe, war ich sehr neugierig auf seine Geschichten. 
Man findet in dieser Sammlung ganze 20 Stück davon, wobei sie im Inhalt, wie auch in der Länge stark variieren. Es gibt Geschichten, die nur ein paar Seiten lang sind, andere, die wiederum über mehr als 100 Seiten reichen und sogar ein Gedicht, was für mich etwas ganz Neues von diesem Autor war. Natürlich werden nicht jedem Leser alle Geschichten gefallen, aber durch die gute Bandbreite an verschiedenen Themen, traue ich mich zu behaupten, dass bestimmt für jeden zumindest eine dabei ist (vorausgesetzt, man kann mit King grundsätzlich etwas anfangen). Von einem menschenfressenden Auto bis zum Weltuntergang, und einem Mann, der mit seinen Nachrufen Menschen töten kann, ist alles zu finden.

Was mir besonders gefallen hat, und mich richtig beeindruckt, ist, dass es Stephen King schafft, den Leser sofort mit einer Geschichte zu fesseln. Auch die Beschreibung seiner Charaktere finde ich einzigartig. Schon nach ein paar Seiten kommt es mir vor, als ob ich den Protagonisten persönlich kennen würde. Dieses Talent haben meiner Meinung nach nur wenige Autoren. 
Viele der Geschichten konnten mich daher wirklich von Anfang an packen und mitreißen. Natürlich nicht jede einzelne, aber den Großteil fand ich herausragend. Bestimmt werde ich einige der Geschichte noch ein paar Mal lesen. Viele davon haben ein offenes Ende, dass dem Leser einen großen Spielraum für Interpretation und ein eigenes Weiterdenken der Story ermöglicht. Bei Romanen finde ich ein offenes Ende schrecklich, bei diesen Kurzgeschichten passt es allerdings sehr gut und gibt ihnen nochmal etwas Besonderes.

Wirklich toll fand ich auch, dass der Autor am Anfang jeder Geschichte ein kurzes, meist ein bis zwei Seiten langes Statement schreibt, wie er auf die Idee folgender Story gekommen ist. Da ich mir diese Frage, besonders bei Stephen King Büchern, oft stelle, bekommt man so einen kleinen Einblick in das Leben des Autors und einige sehr persönliche Anekdoten aus seinem Leben.


Am besten fand ich folgende 3 Geschichten in dieser Sammlung:
  1. Böser kleiner Junge
  2. Sommerdonner
  3. Premium Harmony







Die Kurzgeschichtensammlung bekommt von mir 4 von 5 Eulen und ist ein Muss für alle Fans von Stephen King.









*[Werbung] Rezensionsexemplar - vom Verlag dankend erhalten

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