Die Mitternachtsrose - Lucinda Riley [Rezension]




Genre: Roman
Seiten: 572
Verlag: Goldmann
Ausgabe: Taschenbuch
Preis: 9,99 
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Bewertung: 4,5 von 5 Eulen









Die bekannte amerikanische Schauspielerin Rebecca Bradley reist in das englische Dartmoor, wo sie in einem alten Herrenhaus eine Rolle eines Films übernimmt, der in den 1920er Jahren spielt. Nachdem bekannt wurde, dass sie sich angeblich mit ihrem Lebenspartner, welcher ebenfalls Schauspieler ist, verlobt haben soll, kommt ihr das abgeschiedene Haus sehr gelegen. Der attraktive Inder Ari Malik trifft ebenfalls dort ein, wenn auch aus ganz anderen Gründen: Er möchte dem Geheimnis seiner Vergangenheit, und dem seiner Urgroßmutter Anahita in Astbury Hall nachgehen. Gemeinsam mit Rebecca begibt er sich auf die Suche nach den Spuren seiner indischen Vorfahren.




Das Cover des Buches gefällt mir gut, auch wenn es durch die Rosen etwas kitschig wirkt. Es passt allerdings sehr zur Geschichte und auch zum Titel. Eine Verbindung zu Indien lässt es aber nicht erkennen.

Die Hauptcharaktere fand ich wunderbar sympathisch, vor allem Rebecca muss man einfach ins Herz schließen. Auch wenn sie eine bekannte Schauspielerin ist, wirkt sie teilweise zurückhaltend, aber keineswegs schüchtern, auf jeden Fall aber nicht abgehoben. Ihre Handlungen waren nachvollziehbar und man konnte mit ihr mitfühlen. Von Ari Malik, dem Inder, der nach Großbritannien reist, um das Geheimnis seiner Vorfahren zu erforschen, erfährt man nicht ganz so viel wie von Rebecca. Dennoch merkt man bei ihm im Laufe der Geschichte eine sehr große Entwicklung. 

Der Hauptcharakter des Handlungsstranges in der Vergangenheit war Anahita, eine Inderin, die man von der Geschichte ihrer Kindheit an begleitet. Auch wenn sie nicht zu den Armen des Landes gehörte, erkannte man schnell, dass sie kein leichtes Leben zu führen hat. Auch sie fand ich überaus sympathisch und sehr charakterstark.

Lucinda Riley hat es geschafft, die Handlung stets unterhaltsam und spannend zu halten, weswegen man das Buch auch bei über 500 Seiten relativ schnell lesen konnte. Die Handlungen in der Gegenwart und der Vergangenheit sind sehr ausgeglichen, so dass man genug aus beiden Zeiten mitbekommt. Auch die Tatsache, dass es hier kleine "übersinnliche" Aspekte gab, hat mir sehr gefallen. Natürlich nicht sehr ausgeprägt, man könnte sagen, dass ein Charakter einen "sechsten Sinn" hat, wenn bzw. bevor bestimmte Dinge passieren. Ich möchte an dieser Stelle natürlich nicht zu viel verraten.
Als einzigen kleinen Kritikpunkt habe ich das Ende anzumerken. Hier war für meinen Geschmack ein klein wenig zu viel Zufall im Spiel






Diese Geschichte erhält von mir 4,5 von 5 Eulen. Ein mitreißender Roman mit einer tollen Atmosphäre. 








Kommentare:

  1. Huhu Andrea,

    das ist eine tolle Rezension, der ich eigentlich fast nur zustimmen kann! =) Ich fand es ein wenig Schade, dass auf dem Cover nichts von dem indischen Teil zu sehen war, sonst hätte ich bestimmt schon viel eher danach gegriffen. *schmunzel* Anahita war für mich ein Highlight in diesem Buch. Eine wirklich tolle Persönlichkeit, die ich total ins Herz geschlossen habe. =) Auch deine Kritik am Ende kann ich total verstehen. Was mich da ja ein wenig mehr gestört hat, war die Sache mit der Ähnlichkeit von Rebecca und Violet (ich hoffe sie hieß auch wirklich so =')). Auch so ein paar Handlungsstränge, die einfach nicht hätten sein müssen. Trotzdem im Gesamtpaket ein tolles Buch oder? *-*
    Auf jeden Fall nochmal: Eine richtig klasse Rezension! =)

    Liebe Grüße
    Leni =)

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    1. Hallo Leni,
      Ja, da hast du schon recht, das hätte nicht unbedingt sein müssen, aber ich finde, es hat nicht gestört :)
      Da stimme ich dir zu, das wird sicher nicht mein letztes Buch von der Autorin gewesen sein :)
      Danke, das freut mich, wenn dir die Rezension gefallen hat :)

      Liebe Grüße

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